Tour-Ticker - der Liveblog zur 100. Tour de France
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Tour-Ticker - der Liveblog zur 100. Tour de France

+++ Zum 100. Mal macht sich das Peloton auf den Weg durch Frankreich. Die Jubiläumsausgabe der Tour de France hat es mit zahlreichen schweren Etappen in sich. Im Liveblog zur Tour de France erfahren Sie all die kleinen Anekdoten und Randgeschichten rund um das wichtigste Radrennen des Jahres. +++

Froome und Wiggins sollen gemeinsam die Tour 2014 rocken. (Foto: Imago/Sirotti)
von Björn Lücker on Jul 23, 2013 at 9:02 AM

Tour-de-France-Sieger Christopher Froome und sein Vorgänger Bradley Wiggins könnten bei der Frankreich-Rundfahrt 2014 als Dream Team für den Rennstall Sky an den Start gehen. Das hält jedenfalls Teamchef Dave Brailsford für möglich.

"Sie können definitiv zusammenfahren.
Mich persönlich würde es freuen, weil sie beide soviel Talent haben. Es geht nicht um ein harmonisches Umfeld. Es geht darum, dass alle das gleiche Ziel verfolgen. Man kann die besten Freunde im Team haben, aber wenn nicht alle hinter dem Ziel stehen, funktioniert es nicht", sagte Brailsford der Tageszeitung "The Telegraph".


Wiggins musste in diesem Jahr wegen einer Knieverletzung sowie einer bronchialen Entzündung im Zuge des Giro d'Italia für die
Tour passen. Der Olympiasieger kehrt am Samstag bei der Polen-Rundfahrt ins Renngeschehen zurück. Im nächsten Jahr startet die Tour im englischen Leeds. Das sei genial, ergänzte Brailsford. "Wir starten mit dem Titelverteidiger in unserem Heimatland. Es ist verrückt, wenn man darüber nachdenkt."








  • Morgen geht es endlich los. Routinier Jens Voigt ist schon bereit. 4,9% Körperfett - alle Achtung!


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  • Ein Spiel der Zahlen
    3404 Kilometer, 21 Etappen, 
    sechs Tagesabschnitte im Gebirge, vier Bergankünfte, zwei Zeitfahren, ein Mannschaftskampf gegen die Uhr, 22 Teams, 198 Fahrer - die 100. Tour de France, die heute in Porto-Vechio auf Korsika beginnt und am 21. Juli in Paris endet, ist ein Spiel mit den Zahlen. Zudem sind Insgesamt sind zehn neue Etappenstädte dabei:
    Porto-Vecchio, Bastia, Ajaccio, Calvi, Cagnes-sur-Mer, Saint-Gildas-des-Bois, Saint-Pourçain-sur-Sioule, Givors, Chorges, Annecy-Semnoz.

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  • Erste Chance für die Sprinter
    Zum Auftakt - es sind 213 Kilometer zu meistern - können sich die deutschen Sprinter André Greipel und Marcel Kittel Hoffnungen auf den Tagessieg in Bastia und damit das Gelbe Trikot machen.
    Größter Konkurrent: Mark Cavendish, der bisher 23. Etappen bei der Frankreich-Rundfahrt gewonnen hat. In Abwesenheit des Vorjahressiegers Bradley Wiggins gelten dessen britischer Landsmann Christopher Froome und der Spanier Alberto Contador als die Topfavoriten der Jubiläumsausgabe.

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  • Cavendish: "Los geht's"
    Er könnte einer der Protagonisten werden im Etappenfinale - sofern es zu einem Sprintfinale kommt. Davor wird sich Mark Cavendish im Feld verstecken und Kräfte sparen. Aber zumindest steigt beim Briten die Anspannung. "Das ist der Tag, auf den ich das ganze Jahr am gespanntesten warte - der Auftakt der Tour. Es sieht nach einem Massenspurt aus. Los geht's!", ließ Cavendish kurz vor dem Start der ersten Etappe wissen.
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  • Die Spannung steigt!
    Gleicht geht es los, die 100. Tour de France wird gestartet - und es ist pormpt mit der ersten Attacke zu rechnen. Vor allem deshalb, weil nach 45,5 Kilometern die erste und einzige Bergwertung des Tages ansteht. An dieser Stelle kann man sich also das gepunktete Trikot sichern.
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  • Punkt 12.02 Uhr - das Peloton ist unterwegs
    Die 100. Tour de France ist gestartet: Um Punkt 12.02 Uhr ging das Feld mit den 198 Radprofis aus 22 Rennställen auf der französischen Mittelmeerinsel Korsika auf die 213 Kilometer lange Flachetappe von Porto Vecchio zur Inselhauptstadt Bastia. Es ist die erste von 21 Etappen, die das Peloton über insgesamt 3404 Kilometer meist gegen den Uhrzeigersinn durch Frankreich führen. Am 21. Juli wird am späten Abend auf dem Prachtboulevard Champs-Elysees der Sieger der Jubiläums-Tour gekürt. Beim bedeutendsten Radrennen der Welt sind zehn deutsche Profis am Start. Aussichtsreiche Anwärter auf Etappensiege sind neben Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin (Cottbus) vor allem die Sprinter. Dabei wollen der Rostocker Andre Greipel (Lotto-Belisol) und Marcel Kittel (Arnstadt/Argos) gleich am ersten Tag versuchen, in der zu erwartenden Sprintentscheidung das Gelbe Trikot zu erobern.
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  • Die Tour hat schon ein Bild vom Start gepostet. Jetzt wir es ernst für die Fahrer!

    198 coureurs au départ ! #TDF pic.twitter.com/b56kddxOU4

    von Le Tour De France via twitter bearbeitet von Björn Lücker 6/29/2013 10:49:09 AM
  • Scharping widerspricht Armstrong
    Der deutsche Radsport-Präsident Rudolf Scharping hat Lance Armstrongs Doping-These zur Tour de
    France entschieden widersprochen. "Sie ist falsch. Sie mag für das verseuchte Jahrzehnt ab 1998 gegolten haben, aber in der Gegenwart gilt sie nicht", sagte Scharping in einem Interview mit dem Radiosender WDR 5. Er glaube insgesamt, dass der Radsport im Kampf gegen Doping mittlerweile "eher vorne dran als ein Anhängsel" sei oder ein Verband, in dem international systematisch gedopt wurde. "Das war so, es ist aber nicht mehr so", betonte der Chef des Bundes Deutscher Radfahrer.

    Armstrong hatte in
    einem Interview mit der französischen Zeitung "Le Monde" gesagt, dass er es für "unmöglich" halte, "di
    e
    Tour de France ohne Doping zu gewinnen". Kurz nach der Veröffentlichung hatte der geständige Dopingsünder, dem all seine sieben Tour-Titel aberkannt wurde, allerdings einen Rückzieher gemacht und seine Aussagen präzisiert. Sie würden nur für die Zeit von 1999 bis 2005 gelten. "Heute? Keine Ahnung, ich hoffe, es ist möglich", twitterte er vor dem Start der Großen Schleife auf Korsika.
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  • Here is the bike of @petosagan ... The winner of today's stage? @maillotvertpmu #TDF pic.twitter.com/LAiuSKF27v

  • Für alle, die nicht wissen, wie die Tour einst aus der Taufe gehoben wurde - sehr interessant:

    Journalist Geo Lefevre hatte den Einfall, und sein Chef Henri Desgrange setzte ihn in die Tat um:
    Um seiner Zeitung L'Auto, dem Vorgänger der Sporttageszeitung L'Equipe, zu besseren Verkäufen zu verhelfen, entwickelten Lefevre und Desgrange ein Radrennen über mehrere Tage quer durch Frankreich. Lange Eintagesrennen gab es schon länger, doch dieser Wettkampf, der die großen französischen Städte miteinander verbinden sollte, war neu. 60 Fahrer machten sich am 1. Juli 1903 auf sechs Etappen und 2428 Kilometer von Paris über Lyon, Marseille, Toulouse, Bordeaux und Nantes zurück in die Hauptstadt. Das Rennen erstreckte sich über einen Monat, zwischen den Teilstücken lagen stets mehrere Ruhetage. Die längste Etappe war das Schlussstück von Nantes nach Paris über 471 Kilometer, die kürzeste führte von Toulouse nach Bordeaux über 268. "Die größte Rad-Prüfung der Welt, ein einmonatiges Rennen", jubilierte L'Auto. Unter kaiserliche Flagge nahm auch der Deutsche Josef Fischer teil und erreichte den 15. Platz. Er hatte 1896 als bis heute einziger Deutscher den Klassiker Paris-Roubaix gewonnen. Sein Rückstand auf den auch als Favorit gestarteten Gesamtsieger Maurice Garin betrug über 25 Stunden. Der Franzose Garin benötigte für die sechs Etappen fast 95 Stunden und schaffte ein Mittel von 25,678 km/h. Er erhielt 6075 Francs für seinen Triumph.
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  • Sagan kündigt Besonderes an
    Als "Mario
    Balotelli" und "Forrest Gump" hatte
    Peter Sagan im Vorjahr die Lacher auf seiner Seite, bei der 100. Tour de France will der Slowake mit weiteren Jubelposen für Belustigung sorgen. "Wir haben etwas vorbereitet. Ich hoffe, dass ich möglichst viele Etappen gewinne. Die Fans können sich auf etwas freuen", sagte der Spaßvogel. Die Zuschauer würden die Tour in ihrem Urlaub besuchen und wollten sich nicht langweilen. 'Die Fans wollen unterhalten werden und eine gute Show sehen', sagte der Cannondale-Profi.

    Der 23-Jährige hatte 2012 drei
    Etappen für sich entschieden und das Grüne Trikot des besten Sprinters gewonnen. Vor allem aber mit seinen außergewöhnlichen Jubelposen verewigte er sich im Gedächtnis der Tour-Fans. Im Frühjahr sorgte Sagan nach seinem zweiten Platz bei der Flandern-Rundfahrt mit einem Po-Grapscher für Aufsehen. Er hatte bei der Siegerehrung einer Hostess an das Hinterteil gefasst und dabei schelmisch in die Kameras gegrinst. Daraufhin sah er sich sogar Sexismus-Vorwürfen ausgesetzt.
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  • Roelandts fährt mit Rippenbruch
    Schmerzhafter Tour-Auftakt für Jürgen Roelandts: Der Belgier ist mit einer gebrochenen Rippe in die 100. Auflage der Frankreich-Rundfahrt gegangen. Das teilte sein Rennstall Lotto Belisol mit. Die Verletzung hatte sich Roelandts bereits bei einem Rennen vor zwei Wochen zugezogen. Zunächst war nichts ernsthaftes festgestellt worden. Weil er sich aber noch immer mit Schmerzen herumquält, ist nun - kurz vor dem Tourstart - eine erneute Röntenaufnahme veranlasst worden. Dabei wurde die Fraktur entdeckt.
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  • Respekt!
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  • Bus sorgt für Chaos
    Nach einem kuriosen Zwischenfall wäre
    die erste Etappe der Tour de France beinahe im Chaos versunken: Der Bus des australischen Teams Orica-Green Edge war direkt auf der Ziellinie stecken geblieben. Das fatale daran: Das Peloton war in rasender Fahrt nur noch wenige Kilometer entfernt. Kurzzeitig machten Gerüchte über einen Abbruch oder zumindest eine Verlegung des Ziels die Runde. Schließlich konnte das Fahrzeug gerade noch rechtzeitig weggefahren werden.

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  • Orica muss Strafe zahlen
    Nach der Chaos-Fahrt seines Busses ist das australische Radsport-Team Orica-Green Edge bei der
    Tour
    mit einer Geldstrafe von 2000 Schweizer Franken (1630 Euro) belegt worden. Die Tour-Organisatoren begründeten die Strafe damit, dass das Team während der ersten Etappe "den Zeitplan für Hilfsfahrzeuge im Etappenziel nicht respektiert" habe.

    Derweil hat die Teamleitung die Schuld an der Posse um den steckengebliebenen Mannschaftsbus im Zielbereich der 1. Etappe von sich gewiesen. "Wir sind fest davon ausgegangen, dass wir das Zieltor passieren können. Es ist derselbe Bus, mit dem wir die Tour im Vorjahr absolviert haben. Unser Fahrer wurde angewiesen, Gas zu geben und blieb dann hängen", sagte Orica-Sportdirektor Matt White. "Zum Glück hat die Geschichte ihr bestmöglichstes Ende genommen."
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  • Da hat Alberto Contador nochmal Glück im Unglück gehabt.

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  • Schöne Geste von Marcel Kittel: Sebst in der Stunde des Triumphs denkt er an die gestürzten Fahrer und Tony Martin.

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  • Ton Martin hat sich auch schon gemeldet.
    Er will weiterfahren!! Aber lesen Sie selbst...

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  • So soll es sein.
    Die Fans haben ihren Spaß!
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  • Der Quick-Step-Pressesprecher bestätigt, dass Tony Martin weiterfährt. Chapeau! Mit den Verletzungen.
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  • Lobato widmet Bergtrikot totem Betreuer
    Juan José Lobato ist ein ganz schneller Mann und hätte durchaus Chancen gehabt, bei der Sprintankunft auf der ersten Etappe in Bastia vorne zu landen.
    Doch der Spanier vom Team Euskaltel-Euskadi verfolgte einen ganz anderen Plan. Mit einem fulminanten Antritt bei der einzigen Bergwertung des Tages holte er sich das gepunktete Bergtrikot. Das Jersey widmete er sogleich dem kürzlich bei einem Unfall verstorbenen Team-Betreuer Rufino Murguia. "Er hatte immer aufmunternde Worte. Ich hatte heute seine Stimme im Ohr", erklärte er.



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  • Eine kleine Anekdote am Rande:
    Ein feststeckender Teambus auf der Ziellinie? Selbst für die
    Tour de France in ihrer langen Historie ein Novum. Ganz allein steht die australische Mannschaft Orica-Green Edge mit ihrem Malheur zum Auftakt der 100. Tour dennoch nicht da. Bereits in der Vergangenheit spielten diverse Fortbewegungsmittel eine unrühmliche Rolle im Renngeschehen. Zum Beispiel im Jahr 1904. Was waren die Pisten damals doch holprig! Die schweren und massiven Fahrräder Hunderte Kilometer lang über Stein und Schotter bewegen? Wie anstrengend, wie lästig! Warum sich die Arbeit nicht erleichtern, dachten sich auch Maurice Garin, Lucien Pothier, Cesar Garin und Hippolyte Aucouturier.

    Also legte das Quartett die Füße hoch - und ließ sich in Autos und teils sogar in Zügen sitzend einen Teil der Strecke bequem abnehmen.
    Sie nutzten die Mängel im Kontrollsystem aus, das aufgrund der langen Etappen und Nachtfahrten nicht perfekt funktionierte. Belohnt wurden die Fahrer zunächst mit den ersten vier Plätzen der zweiten Ausgabe der Tour de France. Genießen konnten sie ihren ergaunerten Erfolg aber nur bis zum Dezember des gleichen Jahres - allesamt wurden sie nachträglich disqualifiziert. Der erst 20-jährige Henri Cornet wurde zum Sieger erklärt und ist bis heute jüngster Tour-Champion.

    Auch abgesehen von diesem Skandal glich die
    Tour 1904 einem einzigen Chaos. Um die lokalen Fahrer zu unterstützen, entwickelte sich in den verschiedenen Landesteilen eine regelrechte Radsport-Hooliganszene. Barrikaden wurden aufgestellt und Nägel auf die Strecken geworfen. Dem Italiener Giovanni Gerbi wurden von einem wütenden Mob sogar die Finger gebrochen - er kehrte umgehend nach Italien zurück.
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  • Der erste Berg der 2. Kategorie bei der diesjährigen Tour.

    von Le Tour De France via twitter bearbeitet von Pascal Ludwig 6/30/2013 1:48:19 PM
  • Zwei Fahrer feiern ihren Geburtstag heute im Peleton
    Marcus Bughardt wird heute 30 Jahre alt, der Franzose Sylvain Chavanel feiert seinen 34. Geburtstag. Beide konnten sich schon als Etappensieger bei der Tour de France eintragen. Burghardt fuhr 2008 einen Tageserfolg ein, Chavanel war 2008 und 2010 auf insgesamt drei Etappen erfolgreich.
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  • Marcel Kittel (li.) muss das Gelbe Trikot nach einem Tag schon wieder abgeben.

    von Le Tour De France via twitter bearbeitet von Pascal Ludwig 6/30/2013 4:31:40 PM
  • Contador-Boss kritisiert die Tour scharf
    Der sportliche Leiter des Teams Saxo-Tinkoff, Fabrizio Guidi, hat die Tour-Organisatoren nach dem Massensturz kurz vor dem Ziel der ersten Etappen scharf kritisiert. "Es war eine wahnsinnig chaotische Etappe und es ist wirklich eine Schande für alle, dass das Rennen so eröffnet wurde", zitiert „radsport-news.com“ den Italiener. Sein Schützling und Tour-Mitfavorit Alberto Contador war in den Sturz verwickelt und hatte sich schmerzhafte Prellungen und Hautabschürfungen zugezogen.

    Guidi schilderte, wie er die letzten Kilometer im Begleitfahrzeug erlebte. "Wir waren im Auto hinter dem Feld verwirrt, um es vorsichtig auszudrücken. Zuerst wurde uns gesagt, dass die Ziellinie vorverlegt würde, weil ein Bus die Straße blockieren würde. Wir gaben die Info an die Fahrer weiter, die schon den Sprint vorbereiteten. Nur einen Augenblick später wurde die Ziellinie wieder in die ursprüngliche Stelle zurückverlegt und dann kam es in all der Verwirrung zu dem großen Crash.“ Wesentlich gelassener reagierte Contador. "Das ist die Tour de France. Es ist eine Lotterie. Jetzt wird es auf dem Fahrrad unangenehm, aber es liegt noch viel Tour vor uns.“
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  • Cadel Evans und Michael Schär haben den Geburtstag ihres Teamkollegen Marcus Burghardt nicht vergessen.

    von Cadel Evans via twitter bearbeitet von Pascal Ludwig 6/30/2013 5:29:29 PM
  • Der Chaos-Busfahrer entschuldigt sich
    Der Busfahrer des australischen Radsport-Profiteam Orica-GreenEdge hat sich für die peinliche Chaosfahrt bei der Auftaktetappe der 100. Tour de France entschuldigt. "Ich weiß nicht, ob ich jetzt berühmt bin oder nicht. Aber ich fühle mich schrecklich und bin froh, dass niemand verletzt wurde", sagte Garikoitz Atxa bei "Eurosport". Für den Spanier war das Malheur gleich doppelt bitter, denn es passierte an seinem ersten Arbeitstag als Fahrer des Orica-Busses.

    TV-Bilder zeigten, wie er im Moment der Kollision geschockt die Hände vor das Gesicht schlug. "Das war ein miserabler Start, aber das Team hat mich aufgemuntert", sagte Axta. Orica hatte zuvor die Schuld an der Posse von sich gewiesen. "Wir sind fest davon ausgegangen, dass wir das Zieltor passieren können. Es ist derselbe Bus, mit dem wir die Tour im Vorjahr absolviert haben. Unser Fahrer wurde angewiesen, Gas zu geben und blieb dann hängen", sagte Orica-Sportdirektor Matt White in einer Stellungnahme auf der Teamwebseite.

    Es sei eine unglückliche Situation gewesen, doch dank der harten Arbeit des Veranstalters ASO hätte der Bus noch vor dem Eintreffen des Pelotons bewegt werden können. "Die Geschichte hat ihr bestmögliches Ende genommen", sagte White. Der Teambus hatte in Bastia direkt auf der Ziellinie festgesteckt, weil er mit dem Dach am Zielturm hängen geblieben war. Orica wurde für die Chaos-Fahrt noch am selben Tag mit einer Geldstrafe von 2000 Schweizer Franken (1630 Euro) belegt.
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  • Kittel schwärmt: "Ich hatte Gänsehaut"
    Als das Abenteuer Gelbes Trikot bei der 100.
    Tour de France für Marcel Kittel beendet war, empfand der gefeierte deutsche Radprofi vor allem Dankbarkeit. "Das werde ich nie vergessen. Die Leute haben mich die ganze Zeit angefeuert, ich hatte Gänsehaut", sagte Kittel nach Ende der zweiten Etappe in Ajaccio.

    Stilecht ganz in Gelb gekleidet hatte der 25-Jährige seinen wahr gewordenen Traum genossen. Eine Weile kämpfte Kittel auch verbissen um das "Maillot jaune", doch irgendwann erkannte er, dass es vorerst bei diesem einen historischen Tag bleiben würde. Immerhin durfte Kittel das Grüne Trikot einen weiteren Tag behalten. "Gelb hat mir ein bisschen Flügel verliehen", sagte er.



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  • Hier kann man nochmal schön sehen, wie knapp das mit dem Hund war.
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  • Korsika verabschiedet sich von seiner Tour-Premiere mit Traum-Wetter: Nicht eine einzige Wolke ist zu sehen.

    von Le Tour De France via twitter bearbeitet von Pascal Ludwig 7/1/2013 10:50:03 AM
  • Kittel: Ullrich soll reinen Tisch machen
    Tour-Auftaktsieger Marcel Kittel wünscht sich ein umfassendes Doping-Geständnis von
    Jan Ullrich.
    Wenn er sich denn schon zu diesem Thema äußere, sollte Ullrich "endlich mal komplett reinen Tisch" machen und sich "ohne Abstriche zu seinen Fehlern" bekennen, sagte Kittel der "Süddeutschen Zeitung" und ergänzte: "Es kann doch eigentlich auch für ihn nur die beste Lösung sein, dass er so für sich mal seinen Frieden findet."

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  • Hund sorgt beinahe für Massensturz

    Ein Hund hat bei der Tour de France für eine Schrecksekunde gesorgt und beinahe einen Massensturz ausgelöst. Der Zwischenfall ereignete sich auf der zweiten Etappe von Bastia nach Ajaccio vier Kilometer vor dem Ziel.

    Der Vierbeiner rannte in dem Augenblick auf die Straße, als eine Ausreißergruppe vorbeifuhr. Das Fatale daran: Das Hauptfeld raste mit hoher Geschwindigkeit und mit nur wenigen Sekunden Abstand  heran. Der Besitzer versuchte noch verzweifelt, den Hund einzufangen - doch vergebens. Das Tier blieb einfach mitten auf der Straße stehen. Als die ersten Fahrer schon Schlangenlinien fuhren um auszuweichen, sprang der Hund in letzter Sekunde von der Straße - alles noch einmal gut gegangen.

    Es ist nicht das erste Mal, dass ein Hund bei der Tour de France für Aufregung sorgt. Bei der Frankreich-Rundfahrt 2007 rammte Marcus Burghardt, derzeit für BMC im Einsatz, einen 30 Kilogramm schweren Vierbeiner und stürzte daraufhin spektakulär. Glück im Unglück: Sowohl Burghardt, als auch das Tier kamen mit dem Schrecken davon.



    von Björn Lücker bearbeitet von Pascal Ludwig 7/1/2013 11:22:44 AM
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  • "Ihr verdammten Mörder!" - Die Anfangsjahre der Tour de France

    Durchaus fordernd waren die Anstiege auf Korsika zum Auftakt der 100. Tour de France. Doch sie sind nichts im Gegensatz zu den Riesen der Pyrenäen und Alpen. In den frühen Jahren der Frankreich-Rundfahrt verschonte Gründer Henri Desgrange die Fahrer noch mit solchen Torturen. 1910 aber schickte der Veranstalter die Starter erstmals über den legendären Tourmalet in den Pyrenäen, der bis heute fast 80-mal überquert wurde. 1909 hatte Desgrange seinen Reporter Alphonse Steines angewiesen, in diese zerklüftete und wilde Gegend zu reisen, um sie nach Passstraßen zu erkunden. Nach dessen Empfehlung wurden neben dem Col du Tourmalet auch der Col de Portet-d'Aspet, der Col de Peyresourde, der Col d'Aspin und der Col d'Aubisque aufgenommen.

    Befestigte Straßen, wie sie die heutigen Radprofis kennen, gab es jedoch nicht. Ohne Gangschaltung quälten sich die Fahrer bergauf, ihre Räder mussten sie immer wieder schieben. Dem Etappensieger und späteren Tour-Gewinner Octave Lapize wurden das Leiden am Aubisque zuviel. Der Franzose fluchte wütend und schrie den Organisatoren einen der bis heute berühmtesten Sätze entgegen: "Ihr verdammten Mörder!"

    Lapize wurde zu Beginn des ersten Weltkrieges zum Militärdienst eingezogen und verstarb 1917 nach einem Flugzeugabsturz im Hospital von Toul.
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  • Der erste Fahrer gibt auf

    Der kasachische Radprofi Andrei Kascheschkin vom Team Astana hat als erster Fahrer bei der 100. Tour de France aufgeben müssen. Der 33-Jährige stieg während der 145,5 Kilometer langen dritten Etappe von Ajaccio nach Calvi schon nach kurz nach dem scharfen Start vom Rad. Damit verbleiben noch 197 Fahrer im Peloton.
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  • Und auch der zweite Fahrer steigt heute vom Rad

    Mit Yoann Bagot vom Team Cofidis hat der nächste Fahrer aufgegeben. Es sind somit noch 196 Profis sind im Rennen.
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  • Die Logistik hinter der Tour

    Das dreitägige Korsika-Abenteuer der Tour de France hat die Organisatoren zum Auftrakt des großen Jubiläums vor große logistische Probleme gestellt. Mannschaftsbusse, Teamfahrzeuge, riesige LKWs zum Transportieren der Absperrgitter, fast 200 Wagen der Werbekarawane, insgesamt rund 4.000 Personen aus dem noch nicht einmal vollständigen Tour-Tross schlugen am Montag den Seeweg ein. Ähnliche Herausforderungen mussten 1998 gemeistert werden, als die Tour in Dublin in Irland startete. Im nächsten Jahr geht es zum Auftakt wieder auf eine Insel - nach Leeds in Yorkshire/England.

    "Der Transport auf die Insel und vor Ort lief besser als ich dachte. Es gab kaum Probleme bisher", sagte Rolf Aldag, der in Tony Martins Omega-Quick-Step-Team als Manager für den technischen Bereich zuständig ist. "Heute fliegen alle Profis nach der Zielankunft und einer kurzen Dusche nach Nizza, wo die Tour morgen mit dem Mannschaftszeitfahren fortgesetzt wird. Ein Teil der Teamfahrzeuge und die Busse sind zum Teil schon gestern Abend verschifft worden", erzählte der Ex-Profi am Montag. Riesige Schiffsfähren, in denen die Pressezentren für rund 2.000 Journalisten untergebracht waren, lagen in den Häfen der vier Etappenorte vor Anker.

    Am Sonntag hatte die Omega-Mannschaft um den verletzten Tony Martin einen Extra-Transport-Service genutzt. Nach der in Ajaccio endenden Etappe fuhr sie auf einer Yacht eines Geschäftsfreundes ihres Team-Managers Patrick Lefèvere auf die andere Seite der Insel nach Porticcio ins Teamhotel. So konnten die gestressten Profis in den Teamfahrzeugen die engen, meist verstopften Straßen meiden.

    Vor dem Rückflug am Abend nach Nizza hatte der gehandicapte Martin fast mehr Angst als vor dem Streckenprofil der dritten Etappe von Ajaccio nach Calvi. "Mit meinen Verletzungen am Rücken wird das bestimmt sehr unangenehm". Der Weltmeister war zum Auftakt der 100. Tour schwer gestürzt und hatte sich eine Lungenprellung, eine tiefe Fleischwunde am Ellenbogen und Abschürfungen und Hämatome am gesamten Körper zugezogen.
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  • Hauchdünn ging es im heutigen Finale zwischen Simon Gerrans (li.) und Peter Sagan (re.) zu.

    von Le Tour De France via twitter bearbeitet von Pascal Ludwig 7/1/2013 3:16:57 PM
  • Heute ist es nicht so entspannt wie sonst nach den Etappen. Wir sitzen mit zwei anderen Mannschaften in einem... http://fb.me/1fyBt5LOt
  • Tony Martin kämpft tapfer weiter

    Der nach seinem Sturz vom Samstag gehandicapte Martin kam auf dem höchst anspruchsvollen Kurs der dritten Etappe mit vier Steigungen mit dem geschrumpften Hauptfeld ins Ziel. "Heute hatte ich mehr Schmerzen als gestern, aber ich bin ganz zufrieden. Ich hatte mir vorgenommen, mit dem Feld über den letzten Berg zu kommen. Das ist gelungen", sagte der Doppelweltmeister im Zeitfahren. "Das war ein kleiner Formtest für morgen." Der darf als gelungen bezeichnet werden.

    Am Dienstag will Martin mit Omega-Quick-Step das Teamzeitfahren in Nizza gewinnen, am 10. Juli das Einzelzeitfahren nach Mont-Saint-Michel über 33 Kilometer. "Darauf liegt jetzt mein Fokus", sagte Martin. Großer Favorit über die 25 Kilometer ist allerdings das britische Sky-Team des Topfavoriten Christopher Froome. Aber immerhin geht Martin mit seinem Team als Mannschafts-Weltmeister an den Start an der Promenade des Anglais.

    Trotz seiner schweren Verletzungen bleibt er zuversichtlich. "Die Schürfwunden sind eher oberflächlich. Mein Hintern ist auf beiden Seiten offen und auch der Rücken ist betroffen. Ich denke aber, bis zum ersten Ruhetag habe ich hier wieder ein gutes Niveau erreicht", hatte er am Morgen auf seiner Facebook-Seite geschrieben. Das schlimmste sei die tiefe Fleischwunde am Ellenbogen. "Wir müssen abwarten, wie die Heilung mit fortschreitender Tour verläuft. Denn von Etappe zu Etappe ist das Immunsystem durch die hohe körperliche Belastung immer anfälliger", ergänzte der 28-Jährige.

    "Da könnte Infektionsgefahr bestehen, weil wir außer unmittelbar nach dem Unfall nicht langfristig Antibiotika geben konnten", erklärte Teamarzt Helge Riepenhof. "Unglaublich, was Tony wegstecken kann", staunte Rolf Aldag, Ex-Profi und Technik-Manager in dem belgischen Team, über die Leidensfähigkeit des Lausitzers. Martin hatte die Tour im Vorjahr nach einem Kahnbeinbruch aufgeben müssen.
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  • Das Foto-Finish der heutigen Etappe.

    von Le Tour De France via twitter bearbeitet von Pascal Ludwig 7/1/2013 4:28:22 PM
  • Absolutely stoked to get the win today. Really proud and thankful of all the @Orica_GreenEDGE guys for all their work. #winnersaregrinners
  • Die Deutschen im Gesamtklassement

    Derzeit bester Deutscher in der Gesamtwertung ist Altstar Andreas Klöden auf Rang 72 mit einer Sekunde Rückstand auf den Träger des Gelben Trikots, Jan Bakelants. Bei einer starken Vorstellung seines Teams Radioshack-Leopard, könnte man Klödi morgen Abend unter den ersten Zehn der Gesamtwertung finden. Es folgt mit Jens Voigt ein Teamkollege und weiterer Routinier auf Rang 114. Voigt hat jedoch bereits einen Rückstand von 14 Minuten und fünf Sekunden.
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  • Jetzt geht es nach Nizza auf das französische Festland.

    von Le Tour De France via twitter bearbeitet von Pascal Ludwig 7/1/2013 5:17:01 PM
  • Cancellara bleibt seinem Team treu

    Zeitfahr-Olympiasieger Fabian Cancellara steigt auch in den kommenden drei Jahren für das Team Trek in den Sattel.
    Das bestätigte der Schweizer Radprofi via Twitter. "Ich freue mich, weiter Teil dieses Projekts zu sein", sagte der viermalige Weltmeister im Kampf gegen die Uhr.
    Cancellara gewann in seiner Karriere acht Etappen bei der Tour de
    France, entschied sich in diesem Jahr aber für einen Start bei der Österreich-Rundfahrt.
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