Debatte: Schenkt der FC Bayern seine Ligaspiele ab?
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Debatte: Schenkt der FC Bayern seine Ligaspiele ab?

Die jüngste Niederlagen-Serie des FC Bayern München sorgt in der Endphase der Liga für einigen Ärger. Wolfsburgs Manager Klaus Allofs und Hannovers Sportdirektor Dirk Dufner sprechen gar von Wettbewerbsverzerrung. In der t-online.debatte haben wir mit Ihnen darüber diskutiert.

  • User "rieberger" hat eine klare Meinung zum Thema. Das Auftreten der Bayern sei "arrogant":

    Bayern begeht Wettbewerbsverzerrung durch ihr nicht mehr vorhandenes Engagement. Das Verhalten des FCB gegenüber des Gewinns der nationalen Meisterschaft kann als respektlos und arrogant bezeichnet werden.riebergerum 10:32

    "Hella" sieht das ganz ähnlich:

    Das, was die Bayern am Samstag gezeigt haben, war doch kein "Bayern-Fußball". Man hat deutlich gemerkt, dass ihnen der Meister-Titel sicher ist und ihnen die restl. Spiele eigentlich völlig egal sind.Hellaum 10:32

    von Jan Vogel bearbeitet von Björn Wannhoff, T-Online.de 5/18/2015 10:04:14 AM
  • Liebe Leser,

    herzlichen Dank für die überaus rege Teilnahme an unserer Debatte zum Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung gegen den FC Bayern.

    Es haben uns unglaubliche viele Beiträge erreicht, das war in jedem Falle rekordverdächtig. Es tut uns leid, falls Ihr persönlicher Beitrag nicht veröffentlicht werden konnte.


    Es scheint vor allem zwei Fraktionen unter den Lesern zu geben: Die einen sehen die schwachen Auftritte in der laschen Einstellung und mangelnden Professionalität der Bayern-Kicker begründen. Die anderen finden es menschlich, dass es einfach menschlich ist, wenn die Leistung und Konzentration nachlässt, wenn es um nichts mehr geht.


    Ziemlich einig ist sich die
    Leserschaft, dass es unglücklich vom Verein war, die Bundesliga für "beendet" zu erklären, bevor das letzte Spiel vorbei ist.

    Große Einigkeit besteht auch darüber, dass es quasi unmöglich ist, gegen die Situation, dass es für ein Team um nichts mehr geht, vorzugehen. Eine einfache und schnelle Abhilfe scheint also nicht in Sicht.

     Auf dieser Seite können Sie die Debatte noch einmal nachlesen.


    Vielen Dank für Ihr Interesse und bis zum nächsten Mal!

    Jan Vogel und Björn Wannhoff


  • Wir wussten, dass unser Fokus nicht mehr auf der Bundesliga liegt, aber dennoch müssen wir unsere Spiele seriös angehen und dürfen in den letzten Minuten nicht so auftreten.

    Bayern-Spieler Jerome Boateng nach der Niederlage in Freiburg
  • Vorwürfe aus Wolfsburg und Hannover


    "Bisher waren die Bayern ein Vorbild was Professionalität angeht, aber diese Professionalität sieht man in den letzten Wochen nicht", hat der Wolfsburger Klaus Allofs sich gegenüber Sport1 beschwert.
    Und auch in Hannover ist man sauer. "In der Regel werden in der Liga alle von den Bayern hingerichtet, plötzlich ist es anders", schimpfte 96-Manager Dirk Dufner. "Möglicherweise stellen bald vier oder fünf Vereine den Antrag, gegen die Bayern nur in den letzten Spielen zu spielen!"

    Für Hannover hat die Bayern-Niederlage Auswirkungen.
    Hätte der Meister nicht durch ein Tor in der Schlussphase verloren, hätte 96 am letzten Spieltag schon ein Unentschieden gegen Freiburg zum Klassenerhalt gereicht.
  • Was wir uns auch fragen: Wenn Boateng sagt, der Fokus liege nicht mehr auf der Bundesliga - worauf denn dann? Im Pokal und der Königsklasse ist ja schließlich auch schon Schluss...


  • Viele von Ihnen teilen die Meinung, die hier von "BVB-Fan" und auch "Doris" geäußert wird. Haben Sie vielleicht eigene Erfahrungen gemacht im sportlichen Bereich, wo es Ihnen ähnlich ging? Wo die Konzentration verloren ging?

    Ich glaube nicht, dass die Spieler die Liga absichtlich "verzerren". Was passiert ist doch nur menschlich. bis zum Gewinn der Meisterschaft, hat man so ziemlich jedes Spiel gewonnen und dann passierte das Gleiche wie letztes Jahr. Das Ziel wurde erreicht und man fuhr innerlich die Anspannung zurück. Nach dem Aus im Pokal, kam der erste kleine knacks und mit dem 3:0 in Barcelona, war für die Mannschaft die Saison gelaufen, dass man jetzt nicht mehr alles gibt ist doch klar. Das wäre bei jedem anderen Verein / Spieler in der gleichen Situation das gleiche.

    Von daher: Ball flach halten!!!

    Die Vereine steigen auch nicht ab, weil an den letzten 2-3 Spieltagen der FCB etwas schwächelt, sondern weil die Vereine in den 30-32 Spieltagen davor, einfach nur schei.... gespielt haben.BVB-FANum 10:34

    So ein Quatsch - dürfen die Bayern nicht verlieren oder was? Das sind auch "nur" Menschen! Macht mal a bisl halblang - verlieren gehört dazu - auch bei unseren Bayern München Team .-) ganz liebe Grüße aus dem tiefsten Bayern(treuer B-München Fan)Dorisum 10:34

  • Wow, uns erreichen wirklich Unmengen von Zuschriften! Vielen Dank dafür! Wir werden versuchen, auch Ihre Meinung zu veröffentlichen!

  • Was natürlich ein Faktor ist bei den Bayern, das ist die Verletztenliste. Darauf gehen viele von Ihnen ein. Aber: Ist das eine Erklärung? Oder eine "Entschuldigung"?

    Ich finde, man soll sich die Situation der Spieler mal genau anschauen, durch die vielen Lagzeitverletzten mussten die anderen Spieler extrem viele und wichtige Spiele bestreiten. Kein anderer Verein der Bundesliga war bei so vielen Spielen und hat so viele Langzeitverletzte in dieser Saison gehabt. Dass da den Spielern die Kraft und auch die Konzentration zum Ende der Saison fehlt ist wohl logisch. Und natürlich ist es einfacher für den Gegner zu spielen, wenn man genau weiß, dass der FC Bayern um nichts mehr spielt. Aber ich sehe es auch so, es sind nicht die letzten 3 Spieltage, die entscheiden......Guennium 10:46

    Auch "Dschoordsch" sieht aktuell keinen Grund, sich aufzuregen:

    Das halte ich für ganz großen Müll. Der FCB steckt momentan in einer Formkrise, die besten Leute sind verletzt. Und warum sollen sie sich auch noch anstrengen, Meister sind sie ja bereits längst.Dschoordschum 10:36

    Die Münchner haben eine Menge an DFB Spielern, die nur eine sehr kurze Erholungsphase hatten. Dann hat diese Mannschaft viele verletzte gehabt und hat immer noch. Dazu kommt dann auch, dass die Mannschaft den Deutschen Fußball in der Champions League sehr weit vertreten hat. Und im Pokal auch noch spielte.
    Dum 10:39

    Meisterschaft im Sack, kein weiteres Ziel erreichbar, ein Leistungstief der WM Spieler, viele wichtige Spieler verletzt, das dadurch einige Prozent fehlen das ist nicht verwunderlich.uhmah1@t-online.deum 10:39

  • Leser "Manni" gibt zu bedenken,  dass es die Bayern letztlich Niemandem recht machen können:

    Gewinnen die Bayern ist es nicht recht, verlieren sie ist es auch nicht recht. Freiburg freut sich auf jeden Fall dass sie gewonnen haben. Die Mannschaften die unten stehen sind da nicht weil Bayern gewinnt oder verliert, sondern weil sie über die ganze Saison schlechter waren als die anderen. Also ganz locker bleiben denn jeder hat es in 34 Spieltagen selber in der Hand wo er am Ende steht. Diejenigen die jetzt eine große Klappe haben würden vermutlich wie die Bayern auch, jetzt einen Gang zurück schalten. Keiner geht in solch einer Komfortablen Situation noch das Risiko einer Verletzung ein.Mannium 10:49
  • In Italien, England und Frankreich sieht es anders aus


    Interessant ist übrigens, dass es in den anderen europäischen Top-Ligen, wo die Meisterschaft ebenfalls schon länger entschieden ist, etwas anders ausschaut: Sowohl der FC Chelsea, Paris St. Germain als auch Juventus Turin haben sich auch nach dem Titelgewinn bisher keine Blöße gegeben.

    Juve leistete sich Ende April einen Ausrutscher, Paris verlor zuletzt Mitte März und Chelsea ist gar seit 17 Spielen ungeschlagen.

  • Einen ganz wichtigen Punkt haben nun bereits einige Leser angesprochen. Was ist denn mit dem Vorwurf, dass viele Vereine im Großteil der Saison ihre Spiele gegen die Bayern "abgeschenkt" haben? Also dass man scheinbar mit der Einstellung antrat, dass gegen die Super-Bayern ohnehin nichts zu holen sei? Hätte man hier nicht auch von Wettbewerbsverzerrung sprechen können? Zum Beispiel aus der Sicht des VfL Wolfsburg oder Borussia Mönchengladbach?


    Wettbewerbsverzerrung ist vielleicht ein zu großes Wort, aber einen faden Beigeschmack hinterlässt die Niederlagenserie, die jedesmal nach Feststehen der Meisterschaft einsetzt schon. Allerdings ist das Abschneiden in der Bundesliga kein schicksalhafter Vorgang, der sich an einem Spieltag entscheidet, sondern ein Prozess von 34 Spieltagen. Wenn nicht so viele Vereine die Spiele gegen Bayern mental schon vorher abhaken würden, dann würde der FCB vielleicht nicht jedesmal schon zur Winterpause quasi als Meister feststehen und diese Diskussion bräuchte nicht stattfinden.Bonvivant_Mucum 10:51

  • Leser "Erhard" gibt zu bedenken, dass das Problem nicht nur den FC Bayern betrifft:

    Ich verstehe nicht, was das mit Abschenken zu tun hat. Bayern kann doch auch mal verlieren. Was ist  mit den Vereinen, die im Mittelfeld stehen und keine Möglichkeiten nach oben oder unten haben.

  • Bayern-Trainer Pep Guardiola vor der Niederlage in Leverkusen:
    Die Bundesliga ist vorbei. Wir haben sie schon gewonnen.


  • Was ich interessant finde: Einige von Ihnen haben angemerkt, wie die Auftritte auf die Fans des FC Bayern im Stadion wirken. Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass die Spannung verloren geht nach so einer Saison. Andererseits fände ich es im Stadion trotzdem merkwürdig, glaube ich.

    Bei allem Respekt vor den Verletzten und dem Verletzungsrisiko: Jede Mannschaft, aber auch die Fans haben ein Recht darauf, guten Fußball zu sehen. Und die Bayern sind Profis, daher müssen sie auch in der aktuellen Situation die Leistung abrufen können. Auch den Fans ist es geschuldet, sich bis zuletzt zu zeigen! Wenn ich bei Projekten, die gut vor Fertigungsschluss einfach einen Gang zurückschalten wurde, wäre ich bald meinen Job los...Bommelum 10:55


  • "Tor Tor Tor" die Schuld für die schwachen Auftritte zuletzt bei den Verantwortlichen des FC Bayern, nicht bei den Spielern:

    Solche blamablen Vorstellungen des FCB wären unter Hitzfeld oder Don Jupp undenkbar gewesen !! Der FCB verspielt sein Ansehen. Womöglich liegt es auch an der miserablen Führung des FCB ! Rummenigge und Sammer geben ein jämmerliches Bild ab. Die Philosophie des Trainers versteht sowieso keiner so richtig, womöglich nicht einmal die Spieler !Tor Tor Torum 10:53

  • Nein, lieber "Roter_Wolf", das ist sicher nicht der Fall. Wir geben uns Mühe, das Stimmungsbild sinnhaft wiederzugeben und nicht zu verfälschen. Viele von Ihnen haben aber Verständnis für die jüngsten Auftritte der Bayern.

    Anscheinend Texten hier hauptsächlich Bayern Fans oder deren Sympathisanten. Klar ist jede Mannschaft dafür verantwortlich wie gut oder schlecht sie ist, und daraus resultierend natürlich auch für deren Tabellenplatz. Doch wenn eine Mannschaft wie der FCB Zünglein an der Waage ist, ist das sehr sehr bedenklich. Sonst prahlen Sie nur so von Selbstherrlichkeit und stehen aus Ihrer Sicht immer über allen, aber auf einmal reicht die Regeneration nicht mehr für die letzten drei Spiele. Was wäre gewesen, wenn Sie im Finale DFB-Pokal und Champions League mitgespielt hätten. Hätten Sie dann auch nur halbe Kraft gespielt. Außerdem wer soviel Kohle verdient und verdienen will wie Lahm und Co., der muss eben auch mal ein bißchen länger machen.Roter_Wolfum 11:02

  • "Was kann der FC Bayern dafür, dass andere im Keller stehen" - Das sehen sehr, sehr viele von Ihnen so:

    Der FC Bayern ist ein, EIN Verein. Wie kann ein einziger Verein den Wettbewerb verzerren? Die Vereine, die im Tabellenkeller stehen, stehen nicht nur dort, weil sie gegen die Bayern verloren haben. Hätten sie gegen andere Gegner ausreichend Punkte gesammelt, hätten sie jetzt nicht so große Probleme. Ich bin wahrlich kein Bayern-Fan, aber für alles kann man sie dann doch nicht verantwortlich machen. Zumal dort doch immer noch Menschen spielen, keine Maschinen, die einmal programmiert werden und dann konstant funktionieren.Brigantiaum 11:00

    Allerdings sollte man bei dieser Meinung auch berücksichtigen, welches Gewicht ein einzelner Sieg schon bei einem Abstiegskandidaten hat:

    Viele user schreiben, dass es nicht die letzten 3 Spieltage sind die über den Abstieg entscheiden. Wenn ich mir die Tabelle anschaue dann es absolut diese Spieltage die darüber entscheiden!!!! Guardiola hat doch vor ein paar Wochen schon gesagt, dass die Liga gelaufen ist. Das mag in Spanien ja gang und gebe sein, aber es eindeutig Wettbewerbsverzerrend. Schade das sich der FCB auf diese Niveau begibt. Unter Heynckes/Hoeneß hätte es sowas nicht gegeben.Thomasum 11:00

  • Danke, Andreas Spee, dieser Beitrag hat uns auf jeden Fall schmunzeln lassen!

    Ich gehe in 3 Wochen in Sommerurlaub. Da ist die Spannung irgendwie draussen. Mal sehen was mein Vorgesetzer dazu sagt, wenn ich schon mal ausklingen lasse.Andreas Speeum 11:13

  • Oder haben die Bayern gegen Freiburg doch alles getan, um zu gewinnen? Die Zahlen scheinen diese These zu unterstützen:


  • Die einen fighten noch um´s sportliche Überleben oder um einen Platz in den Euro-Wettbewerben, während andere ihre Ziele bereits erreicht haben, bzw. nichts mehr nach oben oder unten bewegen können. Klar ist, jede Mannschaft will gewinnen. Aber dass einer nicht die aller letzte "Überlebensgrätsche" auspackt, wenn er bereits Meister ist, dürfte doch klar sein. Ebenso, dass diejenigen, die 3/4 der Saison klaglos in der 2. Reihe standen, gegen Ende mit Einsätzen belohnt werden. Der HSV hofft seit einem halben Jahr, dass es für Schalke im letzten Spiel um nichts mehr geht. Und wenn es am Samstag in Hannover nach 70 Minuten unentschieden steht, kann ich mir vorstellen dass weder die 96er noch Freiburg bedingungslos die Entscheidung suchen, wenn sie beide gerettet sind. Aber immer feste draufhauen auf die Bayern, die wenigstens ein paar Europunkte in der Champions-League für Deutschland gerettet haben.Syltpiratum 11:17

    "Syltpirat" spricht hier etwas an, dass ich teilweise auch so sehe. Es ist verständlich, sich zu ärgern, wenn es um das eigene sportliche Überleben geht. Es ist aber auch genauso verständlich, wenn ein anderer, bei dem es um nichts mehr geht, sich im Zweifel zurückhält. Es ist ein Konkurrenzkampf, in dem sich jeder selbst der Nächste ist.

  • Leser "Karl" gibt zu bedenken: Alles eine Frage der Perspektive!

    Die Disskusion ist mir zu einseitig. Hannover redet von Wettbewerbsverzerrung und hat selbst durch eine krasse und wohl unstrittige Fehlentscheidung des Schiedsrichters profitiert. Augsburg wurde ein glasklarer Elfmeter verweigert und die rote Karte wurde nicht gezogen. Bei der Niederlage der Bayen gegen Augsburg hat keiner gemeckert. Für Freiburg war das ein Endspiel und so sind sie aufgetreten. Außerdem können die richtig gut Fußball spielen. Wäre es ein Pokalspiel gewesen hätte man sich mit der Floskel > im Pokal ist alle möglich < begnügt. Dass sich augerechnet Dutt und Dufner beklagen spricht für sich. Beide haben das ganze Jahr nichts auf die Reihe gekriegt.Karlum 11:26

  • Also, von "Manipulation" würde ich wirklich nicht sprechen. Ich glaube auch nicht an eine "Verschwörung", wie einige wenige Zuschriften suggerieren.

    Der FC Bayern verzerrt nicht den Wettbewerb, er manipuliert diesen. Das Spiel gegen Augsburg war das beste Beispiel. Wenn jemand jetzt von Verletztenmisere spricht, ist das nahezu grotesk. 6:1 gegen Porto und dann 1:2 gegen Freiburg? Liebe User, da gibt es gar keine Ausreden mehr, das ist angeordneter Egoismus des FC Bayern.Hangover96um 11:19

    Die Art und Weise wie die Bayern sich in den letzte Wochen gezeigt haben, deutet oder rechter gesagt ist respektlos und unproffessionel. Meine Achtung für das Management Bayerns ist sehr weit gesunken.Hans aus Hamburgum 11:17

    Das ist natürlich 100 prozentige Wettbewerbsverzerrung. Oder hätte die Bayern vor 7 Wochen gegen Freiburg!!!!!!! verloren. Wohl eher nicht. Mir san mir, und dann ist es eben egal, ob durch so ein Verhalten andere Vereine absteigen. Arrogant wie immer, so sind sie und so bleiben sie......netzer007um 11:12

  • Das ist sicher schwer umzusetzen, aber Leser "VFB1968" findet, dass der DFB gefordert ist, eine Lösung zu finden:

    Meiner Meinung nach müste man irgend eine Regelung seitens des DFB finden.Wie die aussehen könnte bleibt mir allerdings auch Schleierhaft.Natürlich gab es in jeder Saison rufe nach Wettbewerbsverzerrung.Fakt ist jedoch das Bayern München wohl ziemlich selten daheim gegen Augsburg verloren hat und noch seltener in Freiburg (1995) das letzte mal.VFB1968um 11:29

  • Würden wir darüber auch diskutieren wenn es nicht der FC Bayern wäre? Keine einizige Mannschaft würde sich anders verhalten!Andreas Kleinerum 11:12

    Sobald es wie in diesem Fall von der Konkurrenz ausdrücklich kritisiert wird, ist das immer ein Thema finde ich. Und ich stimme zu, Herr Kleiner, dass es wahrscheinlich auch bei einem anderen Titelträger nicht viel anders wäre. Ich würde es noch nicht mal als "verhalten" bezeichnen, weil das eine bewusste Handlung impliziert. Ich glaube, das geschieht über weite Strecken unbewusst.

    ich denk die laufen auf den Felgen. Drei Wettbewerbe ,ein Haufen Verletzte und nicht mehr zu Gewinnen. Aber das betrifft doch nicht nur Bayern , dass ist eben so wer zum Schluss gegen einen Gegner spielt für den es um nichts mehr geht hat eben Glück. In anderen Sportarten gibt es Playoffs um genau das zu vermeiden.krickeum 11:12

    Wettbewerbsverzerrung? Das ist doch ein Witz. Dieses Thema darf gar nicht aufkommen solange ein Verein Vertragsprofis einsetzt. Die verlieren doch nicht absichtlich die Spiele. Wer kann nach so einer Saison erwarten dass eine Mannschaft sich weiter aufreibt für die goldene Ananas? Die Spötter und Mahner sollen mal lieber vor der eigenen Tür kehren. Unfassbar so eine Heuchelei.Unfassbar !!! Was erlauben...um 11:32



  • Uns haben bereits einige aktive Sportler geschrieben, und sie zeigen aus eigener Erfahrung durchaus Verständnis für die letzten Spiele des Rekordmeisters. Exemplarisch hier der Beitrag von "Wrigley's":

    Ich bin auch kein Bayern-Fan, aber selbst Fußballer. Von daher kann ich nachvollziehen, dass man nicht mehr unbedingt 110% geben muss, wenn man den Titel schon in der Tasche hat. Sicherlich ist es für die Vereine, die am Ende der Saison nicht mehr gegen die Bayern spielen müssen, ärgerlich, weil sie während der Saison evtl. zwei Niederlagen und 10 Gegentore hinnehmen mussten, aber die 34 Spieltagsansetzungen werden nunmal per Zufall aufgestellt. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass es keine Diskussion darüber geben würde, bestünde das Restprogramm der Bayern aus Mannschaften aus dem gesicherten Mittelfeld, wo es um nichts mehr geht. Deshalb bin ich der Meinung, dass es sich hierbei um keine Wettbewerbsverzerrung handelt.Wrigley'sum 11:27

  • Bei unserem Leser "MiaSanMia" ist der Name Programm:

    Sorry Leute, aber dann sollten die Mannschaften eben so spielen, dass der FC Bayern sich auch am letzten Spieltag noch für die Meiterschale reinhängen muss. Ist doch nicht unser Problem, dass manche Mannschaften die halbe Saison verpennen und dann am Ende auf Schützenhilfe vom FC Bayern angewiesen sind.MiaSanMiaum 11:42

    Scherz beiseite, diese Meinung ist heute in jedem Fall auch die der meisten Leser.

    Jeder Verein hatte die Möglichkeit die nötigen Punkte für einen Nichtabstieg rechtzeitig zu sammeln. Vor allem Hannover 96 braucht nicht den FC Bayern verantwortlich dafür zu machen dass sie in der Rückrunde kaum ein Spiel gewonnen haben. Sollen sich die Bayern jetzt dafür schämen dass sie schon im April die Meisterschaft gewonnen haben?Pep57um 11:43

    Alle Clubs haben es in erster Linie selbst in der Hand, sich ihren Platz in der Tabelle zu erobern! Ich bin beileibe kein Bayern-Fan, aber bevor man die schuld bei Anderen sucht, sollte man sich an die eigene Nase fassen. Dies gilt besonders für Herr Duffner!Kesselbruchum 11:44

    Immer dieses rumgejammer gegen die Bayern. Welche Motivation sollen denn die Spieler nach so einer langen Saison noch haben. Alle Spieler bei den Bayern verlieren doch nicht absichtlich, wenn der Akku aber leer ist geht eben nichts mehr. 25. Deutsche Meisterschaft eingefahren und das 4x mal in Folge im Halbfinale der CL sind Beweis genug für eine hervorragende Saison. Es kann nun mal nicht immer das Triple bzw. Double sein.Holger Wertherum 11:49

  • Es sind die kleinen Prozentpunkte, die den Unterschied machen, meint Joachim Specht. Und ich glaube, da ist etwas dran.

    jetzt mal egal ob Bayern Fan oder nicht. Ich bin selbst Fußballer und bringe die besten Leistungen wenn es noch um etwas geht..der Adrenalinspiegel hoch ist...du alles verlieren kannst....das sind die Spiele dich was besonderes sind. Natürlich möchte keiner verlieren.... egal ob Profi oder Amateur in dieser Situation. Aber es fehlen halt dann kleine Prozentpunkte im Unterbewusstsein und du triffst natürlich auf einen Gegner für den es um alles geht. Der rennt, kämpft und spielt als würde es um sein Leben gehen. Da hat es dann jede Mannschaft schwer.Joachim Spechtum 11:54


  • Herzlich willkommen zum Debattenblog bei t-online.de! Drei Spiele hat der alte und neue Deutsche Meister FC Bayern in Folge verloren. Deshalb können sie heute mit uns die Frage diskutieren: "Schenkt der FC Bayern seine Ligaspiele ab?"

    Meine Kollege Jan Vogel und ich werden uns bemühen, möglichst viele Beiträge von Ihnen aufzunehmen.


    Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nicht alle Beiträge veröffentlichen können – wir freuen uns auf eine spannende Diskussion!

    Das waren die Punkte bisher:
    - Viele Leser unterstellen den Bayern-Profis eine gewisse Arroganz
    - Andererseits finden es viele von Ihnen menschlich, dass die Konzentration nicht mehr bei 100 Prozent ist.
    - Für viele Leser haben die schwachen Auftritt zumindest zum Teil mit der Verletztenmisere zu tun
    - Die Konkurrenz darf sich eigentlich nicht beschweren, denn man hätte vorher schon genügend Punkte sammeln können

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