Beben bei der FIFA: Alles zum Korruptionsskandal
Sie sind hier: Home > Sport > Liveblog > !#breadcrumb!# >

!#title!#

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Beben bei der FIFA: Alles zum Korruptionsskandal

  • Der neue FIFA-Präsident heißt Sepp Blatter. Der 79-jährige Schweizer ist trotz des Korruptionsskandals in seinem Amt bestätigt worden. Zwar erreichte Blatter in der ersten Runde nicht die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit. Allerdings verzichtete sein Herausforderer Prinz Ali bin al-Hussein nach der ersten Wahlrunde. Darin hatten Blatter 133 und Prinz Ali 73 Stimmen erhalten.

  • Vielleicht sollten wir bei dieser Gelegenheit entscheiden, dass es keine Elfmeterschießen mehr gibt, sondern dass bis zu einer Entscheidung gespielt wird.


    Der britische Premierminister David Cameron in Berlin (scherzhaft) auf die Frage nach weiteren Konsequenzen aus der FIFA-Korruptionsaffäre. Er spielt auf die notorische Elfmeter-Schwäche der englischen Nationalmannschaft an.

    Kommentar schreiben ()
  • Wie soll sich Niersbach positionieren?


    Heiß diskutiert wird die zukünftige Rolle von DFB-Boss Wolfgang Niersbach. Reinhard Rauball und Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sind gegen einen freiwilligen Verzicht auf das FIFA-Mandat. "Gerade angesichts der ungeheuerlichen Entwicklung der vergangenen Tage ist es geboten, dass sich der deutsche Fußball weiterhin klar positioniert. Das sollte auch innerhalb der Gremien geschehen, um an dieser Stelle nicht den Falschen das Feld zu überlassen. Es ist daher absolut richtig, wenn er künftig im FIFA-Exekutivkomitee die Interessen des deutschen Fußballs vertritt und sich gleichzeitig für bitternötige Veränderungen innerhalb der FIFA einsetzt", sagte Rauball.

    Auch Rummenigge unterstrich die Bedeutung, an den Schalthebeln der Fußball-Macht zu sitzen. "Boykotte im Sport haben noch nie die gewünschte Wirkung erzielt. Es ist gerade jetzt Teil der Verantwortung, seriös und konstruktiv an einem Neubeginn in der FIFA mitzuwirken", sagte er.
    Kommentar schreiben ()
  • Hier gibt es die offizielle Mitteilung der Stadtpolizei Zürich im Wortlaut. 


    Kommentar schreiben ()
  • Wie man den FIFA-Skandal gekonnt für sich nutzt, zeigt die Firma Motorex in ihrer Anzeige im Schweizer "Blick"


    Kommentar schreiben ()
  • Die Gründe für Blatters Macht


    Sepp Blatter wird wohl aller Skandale zum Trotz wiedergewählt. Warum ist das eigentlich so? Hier gibt es Antworten.

    Kommentar schreiben ()
  • Merkel meldet sich zu Wort


    Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert ein Ende der Korruption und volle
    Transparenz beim Weltfußballverband FIFA.
    "Die schmutzige Seite, wie David
    Cameron es gerade gesagt hat, mit der muss aufgeräumt werden.
    "

    Kommentar schreiben ()
  • Bach: Kampf gegen Korruption "herausfordernd und schmerzhaft"


    Der deutsche IOC-Präsident Thomas Bach (61) hat im Zuge des FIFA-Skandals ein paar ermahnende Worte an den Fußball-Weltverband gerichtet, sich mit großer Kritik aber zurückgehalten. Austritt der europäischen Mitglieder aus dem FIFA-Exekutivkomitee.

    "Im Internationalen Olympischen Komitee wissen wir aus Erfahrung, wie herausfordernd und schmerzhaft dieser Kampf sein kann", sagte Bach mit Blick auf die Null-Toleranz-Politik im Kampf gegen Korruption, die in der IOC-Agenda 2020 verankert ist.
     

    Bach zuversichtlich:
    Transparenz unabdingbar

    "Aber es gibt keinen anderen Weg zur Glaubwürdigkeit", sagte Bach während seiner Rede bei der Auftaktzeremonie des 65. FIFA-Kongresses in Zürich: "Deshalb möchte ich Sie ermutigen, die Kooperation mit den Behörden fortzusetzen und alle nötigen Maßnahmen zu ergreifen. Ich bin zuversichtlich, dass ein Weg der Transparenz dazu beiträgt, die Schwierigkeiten zu überwinden."

    Am Mittwoch hatten die Korruptions-Ermittlungen der US- und Schweizer Behörden den Weltverband erschüttert, sieben Funktionäre wurden festgenommen. "Es sind traurige und schwierige Tage für die FIFA", sagte Bach: "Aber auch sehr wichtige Tage."
    von Ricardo Da Silva Campos bearbeitet von Michael Glang 5/29/2015 11:45:08 AM
    Kommentar schreiben ()
  • von Markus Polak bearbeitet von Michael Glang 5/29/2015 11:45:05 AM
    Kommentar schreiben ()

  •  FIFA-Präsident Sepp Blatter bei seiner Eröffnungsrede während der Auftakt-Zeremonie des 65. FIFA-Kongresses. (Bildquelle: Reuters)

    Blatter
    eröffnet Kongress: "Wir können nicht jeden überwachen"


    Im Schatten des neuen Korruptionsskandals hat FIFA-Präsident Joseph Blatter den 65. Kongress des Fußball-Weltverbands in Zürich eröffnet.
    "Sie werden mir zustimmen, dass dies beispiellose und schwierige Zeiten für die FIFA sind", sagte der Schweizer am Donnerstag zu Vertretern der 209 Mitgliedsverbände.

    "Die gestrigen Ereignisse haben einen dunklen Schatten auf den Fußball und Kongress geworfen. Aktionen von Einzelnen bringen Schande und Demütigung über den Fußball und verlangen entschiedenes Handeln. Es muss aufhören - hier und jetzt."

    Blatter: "Kein Platz für Korruption in der FIFA"


    Den jüngsten Skandal mit Festnahmen von sieben Funktionären in Zürich stellte Blatter als individuelles Problem dar und wies die Schuld erneut weit von sich.
    "Ich weiß, viele halten mich für ultimativ verantwortlich für die Handlungen unserer globalen Fußball-Familie - egal, ob es um die WM-Gastgeber geht oder um Korruptionsskandale", sagte der 79-jährige Schweizer: "Aber wir können nicht jeden überwachen. Wenn jemand etwas falsch machen will, kann er dabei unentdeckt bleiben."

    Er werde nicht erlauben, "dass einige wenige die harte Arbeit der Mehrheit, die so hart für den Fußball arbeitet, zerstören. Leider kann ich nicht jedes Individuum kontrollieren." Die Schuldigen müssten zur Verantwortung gezogen und bestraft werden, so der 79-Jährige weiter. "Wir werden eng mit den Behörden zusammenarbeiten. Für Korruption ist in der FIFA kein Platz."

    "Vertrauen muss wieder hergestellt werden"


    Man müsse jetzt damit beginnen, das Vertrauen in die FIFA wieder herzustellen, so der Schweizer weiter.
    "Der Fußball verdient mehr. Wir müssen antworten. Wir haben die Möglichkeit, einen neuen Weg einzuschlagen und das Vertrauen wiederherzustellen. Wir müssen uns das verdienen. Durch die Entscheidungen, die wir treffen, die Erwartungen, die wir an uns stellen und das Verhalten jedes Einzelnen."


    Dennoch prophezeite der Schweizer weiter "schlechte Nachrichten" für die kommenden Monate. Diese Zeit werde "nicht einfach", sagte Blatter: "Wir müssen einen Weg finden, Dinge richtig zu machen."

    von Ricardo Da Silva Campos bearbeitet von Michael Glang 5/29/2015 11:45:02 AM
    Kommentar schreiben ()

  •  UEFA-Chef Michel Platini (li.) und FIFA-Boss Sepp Blatter im Gespräch während der WM 2014. (Bildquelle: imago/Sven Simon)

    Platini droht mit Rückzug aus allen FIFA-Wettbewerben

    UEFA-Präsident Michel Platini hat für den Fall eines Wahlsiegs von FIFA-Chef Joseph Blatter einen Rückzug der europäischen Mannschaften aus allen FIFA-Wettbewerben nicht ausgeschlossen.

    Bei einer Sondersitzung rund um das Champions-League-Finale in Berlin werde man in der kommenden Woche "alle Möglichkeiten ins Auge fassen", sagte der Franzose bei einer Pressekonferenz in Zürich. Auf eine entsprechende Nachfrage konkretisierte er, dass er einen WM-Boykott nicht ankündige, aber dass es "demokratische Entscheidungen" der Landesverbände geben werde.

    Platini: "Werden sehen, ob wir dabei sind"


    Eine weitere
    Option ist laut Platini offenbar ein kollektiver Austritt der europäischen Mitglieder aus dem FIFA-Exekutivkomitee. "Wenn wir diese Abstimmung nicht gewinnen, dann treffen wir uns mit allen Generalsekretären und Präsidenten beim Champions-League-Finale in Berlin. Je nach Ausgang der Wahl werden wir sehen, ob wir dabei sind oder nicht im Exko."

    Die
    UEFA hatte zuvor auf einen Kongress-Boykott verzichtet und sich mehrheitlich für Blatters Herausforderer Prinz Ali bin al-Hussein als künftigen FIFA-Chef ausgesprochen.
    Platini rechnet mit 45 bis 46 der 53 UEFA-Stimmen für Al-Hussein.

    Niersbach
    zögert noch


    Der Engländer David Gill hatte bereits angekündigt, seinen Platz in der FIFA-Exekutive bei einem Blatter-Sieg nicht einzunehmen. DFB-Chef Wolfgang Niersbach wollte sich diesbezüglich noch nicht festlegen. "Das ist ein Abwägen: Boykottiert man etwas oder geht man ins Exko rein und hat die Chance, auch wirklich etwas zu verändern", sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes am Donnerstag in Zürich.
    Kommentar schreiben ()
  • Europa und Südamerika - auch gemeinsam reicht es nicht gegen Blatter

    Eine Koalition aus Europa und Südamerika - deren Länder bislang alle 20 WM-Titel seit 1930 gewannen - würde in der Wahl noch nicht für eine Mehrheit reichen.


    Beide Konföderationen haben zusammen nur 63 Stimmen.
    Daher wird offenbar in bilateralen Verhandlungen eine Allianz mit den durch die Enthüllungen der US-Justiz ebenfalls stark belasteten CONCACAF-Zone (35 Stimmen) gesucht. Sogar bei einem Dreierpakt müssten noch Einzelstimmen aus Afrika, Asien oder Ozeanien (11) für Al-Hussein gefunden werden, um Blatter gefährlich werden zu können.

    Vor dem Skandal galt eine satte Zwei-Drittel-Mehrheit für Blatter als sicher.
    Die aktuelle Prognose ist nun, dass Blatter im ersten Wahlgang mit knapp mehr als der nötigen Zweidrittel-Mehrheit gewinnen wird.
    von Jan Vogel bearbeitet von Ricardo Da Silva Campos 5/28/2015 3:50:07 PM
    Kommentar schreiben ()
  • Platini fordert Blatter zum Rücktritt auf - der lehnt ab


    UEFA-Präsident Michel Platini hat den umstrittenen FIFA-Boss Sepp Blatter zum Rücktritt aufgefordert. "Ich habe ihm gesagt: 'Bitte verlasse die FIFA. Lass es sein'", berichtete der Franzose am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Zürich von der Unterredung mit Blatter und ergänzte: "Es wäre ein Zeichen von Größe gewesen. Fußball ist wichtiger als Personalien, aber er hat gesagt: 'Es ist zu spät. Ich kann nicht aufhören, nicht zu Beginn dieses Kongresses.'"


    Platini gilt als großer Unterstützer von Blatter-Herausforderer Prinz Ali bin al-Hussein.
    Die UEFA werde zum "allergrößten Teil" für den Jordanier stimmen, erklärte er.

    Unterdessen hat die UEFA entgegen ursprünglichen Überlegungen beschlossen, den FIFA-Kongress nicht zu boykottieren. 
    Das teilten mehrere UEFA-Mitglieder in Zürich mit. Damit könnte es tatsächlich zur Wiederwahl des FIFA-Präsidenten Sepp Blatter kommen. 

    "Boykott ist keine Lösung, das ist noch nie eine gewesen.
    Das war auch in der olympischen Bewegung so", sagte Reinhard Rauball als Präsident der Deutschen Fußball Liga (DFL) und ergänzte: "Was hier passiert, ist ein absolutes Desaster. Wir müssen den Wandel herbeiführen. Das können wir nur, wenn wir Prinz Ali wählen." 

    Die UEFA hatte im Zuge des FIFA-Korruptionsskandals mit sieben Festnahmen von Spitzenfunktionären noch am Mittwoch die Verlegung der Präsidentschaftswahlen gefordert und einen Boykott in Betracht gezogen.

    Der englische Verbandspräsident Greg Dyke sprach sich ebenfalls dafür aus, die Wahl durchzuführen.
    Dyke erhofft sich gute Chancen für eine Wahl al-Husseins. Offenbar scheint die bislang als sicher geltende große Mehrheit für Amtsinhaber Joseph Blatter zu bröckeln.

    Auch Australien hat inzwischen bekanntgegeben, für Prinz Ali zu stimmen.
    Der Engländer David Gill will unterdessen auf seinen Platz im FIFA-Exekutivkomitee verzichten, sollte Blatter gewählt werden.

    von Sport-Redaktion T-Online.de bearbeitet von Ricardo Da Silva Campos 5/28/2015 3:49:48 PM
    Kommentar schreiben ()
  • FIFA-Skandal: Südafrika weist Vorwürfe um WM 2010 zurück


    Die südafrikanische Regierung hat die im Zuge des FIFA-Skandals erhobenen Anschuldigungen rund um die WM 2010 zurückgewiesen. "Nach Abschluss der WM gab es einen sauberen Prüfungsbericht. Es gab niemals irgendwelche Hinweise, dass etwas dubioses in Südafrika passiert ist", sagte Kanzleramtsminister Jeff Radebe am Donnerstagmittag.

    "Nichts Illegales getan"

    Auch Sportminister Fikile Mbalula reagierte empört auf die Vorwürfe. "Wir haben mit Blick auf die WM 2010 nichts Illegales getan. Es wurden vonseiten der Regierung keine Zahlungen an irgendwelche Personen geleistet", sagte Mbalula in Johannesburg.

    Am Mittwoch hatte US-Justizministerin Loretta Lynch erklärt, im Zuge der WM-Vergabe 2010 sei es zu Schmiergeldzahlungen gekommen. Laut US-Anklageschrift zahlten südafrikanische Offizielle mehr als zehn Millionen Dollar und übergaben eine Aktentasche mit Banknoten im Wert von 10.000 Dollar in Paris.

    Jack Warner spielte zentrale Rolle

    Ein "wesentlicher Teil" dieser Gelder soll an den ehemaligen FIFA-Vizepräsidenten Jack Warner (Trinidad und Tobago) geflossen sein. Ein Dokument enthüllt, dass Warner Beziehungen zu südafrikanischen Offiziellen pflegte. 2011 war er vom Weltverband wegen Korruptionsvorwürfen suspendiert worden.

    Wegen der US-Ermittlungen gegen insgesamt 14 Personen waren am Mittwoch in Zürich sieben hochrangige FIFA-Funktionäre von der Kantonspolizei festgenommen und abgeführt worden. Darunter auch die beiden FIFA-Vizepräsidenten Jeffrey Webb (Kaimaninseln) und Eugenio Figueredo (Uruguay).
    von Ricardo Da Silva Campos bearbeitet von Jan Vogel 5/28/2015 3:30:09 PM
    Kommentar schreiben ()
  • Brasiliens Fußballverband entfernt Namenszug Marins in Rio


    Brasiliens Fußballverband CBF hat den Namen seines in Zürich festgenommenen Ex-Präsidenten José Maria Marin von der Fassade seines Hauptsitzes in Rio entfernt.
    Bis Mittwoch war unter dem Logo des Verbandes noch der Name des 83-Jährigen zu lesen. Am Donnerstag war dieser Schriftzug allerdings nicht mehr da.

    Das Gebäude war 2014 eröffnet worden, als Marin noch Präsident des Verbandes war. Am Mittwochabend (Ortszeit) hatte der CBF eine Mitteilung verbreitet, wonach Marin für die Dauer der Korruptionsermittlungen von seinem derzeitigen Posten als einer von fünf Vize-Präsidenten entbunden werde.
    von Ricardo Da Silva Campos bearbeitet von Jan Vogel 5/28/2015 3:30:06 PM
    Kommentar schreiben ()
  • Früherer FIFA-Funktionär Blazer brachte Ermittler auf heiße Spur


    Nach der Festnahme von sieben ranghohen Fußballfunktionären wegen Korruptionsvorwürfen sind Einzelheiten der Ermittlungsarbeit bekannt geworden.
    Der ehemalige Generalsekretär des nord- und mittelamerikanischen Fußballverbandes Concacaf, Chuck Blazer, habe sich schon vor anderthalb Jahren schuldig bekannt und den Ermittlern wichtige Informationen gegeben, teilte die US-Regierung am Donnerstag mit. Seine Aussagen seien von zentraler Bedeutung für die Ermittlungen gewesen.

    Blazer nahm 686.000 Euro Schmiergeld an

    Den Angaben zufolge räumte Blazer im November 2013 Steuerhinterziehung, Betrug, organisiertes Verbrechen, Geldwäsche und Verschleierung von Kontobewegungen ein. Der langjährige CONCACAF-Chef Jack Warner habe zehn Millionen US-Dollar dafür angenommen, dass er und Blazer für Südafrika als WM-Gastgeber 2010 stimmten. Davon seien rund 686.000 Euro an Blazer gegangen. Blazer habe zudem illegal Eintrittskarten verkauft, sich bestechen lassen und Schmiergeld angenommen. Die Gelder seien über US-Banken verschoben worden.

    Blazer stimmte nach seinem Schuldeingeständnis zu, zunächst 1,95 Millionen Dollar Strafe zu zahlen und nach seiner Verurteilung eine weitere Geldbuße zu leisten.

    Der US-Amerikaner war von 1990 bis 2011 Warners Generalsekretär bei der CONCACAF und von 1997 bis 2013 Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees. Nach Korruptionsvorwürfen musste er seine Ämter aufgeben. Eine CONCACAF-Kommission warf ihm vor, dem Verband mehr als 20 Millionen Dollar in Rechnung gestellt zu haben, die er für Wohnungen und Appartements ausgegeben habe.

    Zwei Söhne Warners ebenfalls involviert

    Auch zwei Söhne Warners, der von 1997 bis 2011 FIFA-Vizepräsident war, bekannten sich den Angaben zufolge schuldig und arbeiteten mit den Ermittlern zusammen. Sie räumten unter anderem ein, in illegale Ticketverkäufe für die WM 2006 und 2010 sowie Geldwäsche verwickelt gewesen zu sein.
    Kommentar schreiben ()
  • Verhaftete Fifa-Funktionäre widersetzen sich Auslieferung in USA


    Alle sieben im Zusammenhang mit einem Korruptionsverfahren in der Schweiz verhafteten hochrangigen Fußball-Funktionäre widersetzen sich einer Auslieferung in die USA. Das sagte eine Sprecherin des Schweizer Justizministeriums am Donnerstag.

    Die Schweiz hatte am Mittwoch auf Ersuchen der New Yorker Staatsanwaltschaft in Zürich sieben Spitzenfunktionäre des Fußball-Weltverbandes wegen Korruptionsvorwürfen festgenommen. Die USA haben 40 Tage Zeit, ein formelles Auslieferungsersuchen zu stellen.
    von Sport-Redaktion T-Online.de bearbeitet von Jan Vogel 5/28/2015 3:22:53 PM
    Kommentar schreiben ()
  • FIFA-Kongress: So funktioniert die Wahl



    Die Fußballwelt wartet gespannt darauf, ob und wie der FIFA-Kongress in Zürich beginnt. Sollte es am Freitag tatsächlich zur Wahl einen neuen Präsidenten kommen, sieht das Prozedere wie folgt aus: 

    Für die Abstimmung zwischen Amtsinhaber Sepp Blatter und Prinz Ali bin al-Hussein gelten unter anderem diese Vorschriften:

    - Zur Zulassung zur Wahl muss jeder Kandidat von einem Verband vorgeschlagen werden und von mindestens fünf Verbänden Unterstützerschreiben vorlegen.

    - Die Wahl findet immer durch den FIFA-Kongress in geheimer Abstimmung statt.

    - Wahlberechtigt sind alle 209 Mitgliedsverbände der FIFA mit je einer Stimme. Diese verteilen sich derzeit folgendermaßen auf die sechs Konföderationen: Afrika 54, Asien 46, Europa 53, Nord- und Mittelamerika 35, Ozeanien 11, Südamerika 10.

    - Wahlberechtigt sind nur anwesende Mitglieder.

    - Alle Kandidaten haben vor der Abstimmung ein Rederecht bei dem Kongress.

    - Im ersten Wahlgang sind zwei Drittel der Stimmen für die Wahl erforderlich (derzeit 140). Bei mehr als zwei Kandidaten scheidet der mit den wenigsten Stimmen für den nächsten Wahlgang aus. Im zweiten und jedem weiteren Wahlgang genügt eine einfache Mehrheit von mehr als 50 Prozent der Stimmen (derzeit 105).

    - Die Amtszeit des neuen Präsidenten beginnt mit dem Ende des Kongresses, bei dem er gewählt wurde. Sie beträgt vier Jahre. Wahlkongresse finden immer am Hauptsitz der FIFA in Zürich statt.

    von Michael Glang bearbeitet von Jan Vogel 5/28/2015 3:22:38 PM
    Kommentar schreiben ()
  • Putin: USA wollen Russland die WM wegnehmen



    Wladimir Putin (li.) hält Sepp Blatter trotz aller Skandale die Treue. (Foto: dpa) 


    Russlands Präsident Wladimir Putin
    hat den USA vorgeworfen, seinem Land durch Einmischung in FIFA-Angelegenheiten die WM 2018 wegnehmen zu wollen.
    Es sei eigenartig, dass die Untersuchung auf Antrag von US-Behörden aufgenommen worden sei, obwohl es sich um Verbrechen handele, in die keine US-Bürger verwickelt und die nicht in den USA passiert seien, sagte er.

    Er fügte hinzu, er sei sich bewusst über den Druck, den FIFA-Präsident Sepp Blatter wegen seiner Unterstützung für die WM in Russland aushalten müsse.
    Am Mittwoch hatte Putin bereits gesagt, die Festnahme der sieben Funktionäre in Zürich seien lediglich ein weiterer Versuch, Blatters für Freitag geplante Wiederwahl zu verhindern.

    von Michael Glang bearbeitet von Jan Vogel 5/28/2015 3:22:35 PM
    Kommentar schreiben ()
  • Das wird den festgenommenen FIFA-Funktionären wirklich vorgeworfen


    Auf 161 Seiten zeichnen die US-Behörden in ihrer Anklage gegen 14 Beschuldigte ein erschreckendes Bild der Korruption im Weltfußball. In dem Schriftstück werden die einzelnen Schemata aufgeschlüsselt, wie im Geflecht von Bestechung, Schmiergeld und Geldwäsche die Summen steigen und immer mehr Funktionäre mitverdienen. Hier eine Auswahl aus Sicht der US-Justiz.
    von Sport-Redaktion T-Online.de bearbeitet von Jan Vogel 5/28/2015 3:22:30 PM
    Kommentar schreiben ()
  • Hier mal eine kleine Grafik, wie die FIFA strukturiert ist:

    (Grafik: dpa)


    von Sport-Redaktion T-Online.de bearbeitet von Jan Vogel 5/28/2015 3:22:25 PM
    Kommentar schreiben ()
  • Wer hat noch nicht, wer will nochmal?


    Der britische Regierung des Premierministers David Cameron hat sich den vielen Forderungen nach einem Rücktritt des FIFA-Präsidenten Blatter angeschlossen. Cameron teile die Kritik von John Whittingdale, dem Staatsekretär für Kultur, Medien und Sport, sagte ein Sprecher. Whittingdale hatte eine umgehende Reform des Weltverbandes gefordert - "inklusive eines Führungswechsels".

    Die Regierung hoffe auf einen Sieg des jordanischen Herausforderers Prinz Ali bin Al Hussein (39) bei der Präsidentschaftswahl am Freitag in Zürich.
    Der Schweizer Blatter (79) bewirbt sich um eine fünfte Amtszeit, Prinz Ali ist der einzige verbliebene Gegenkandidat. "Wir und der englische Fußballverband stehen an seiner Seite", sagte Camerons Sprecher.


    von Michael Glang bearbeitet von Jan Vogel 5/28/2015 3:22:17 PM
    Kommentar schreiben ()
  • Afrikaner unterstützen Blatter


    Die afrikanische Konföderation CAF hat sich trotz des neuerlichen Skandals im Weltverband FIFA gegen eine Verlegung der Präsidentschaftswahl ausgesprochen und wird weiterhin den Amtsinhaber Sepp Blatter unterstützen. 

    "Die CAF ist gegen eine Verlegung des Kongresses und der Wahl am 29. Mai. Bei einem Treffen am Mittwoch hat die CAF Sepp Blatter erneut ihre Unterstützung versichert", hieß es in der Mitteilung. Die Konföderation werde in vollem Umfang bei der Aufklärung der Korruptionsvorwürfe kooperieren.

    Die CAF vereint bei der Präsidentschaftswahl allein 54 der 209 Stimmen. Zuvor hatte bereits die asiatische Konföderation AFC (46 Stimmen) erklärt, Blatter weiter unterstützen zu wollen.
    von Michael Glang bearbeitet von Jan Vogel 5/28/2015 3:22:15 PM
    Kommentar schreiben ()
  • Boykott der Sponsoren dass ist dass was wir tun können!
    Kommentar schreiben ()
  • Es geht um sportliche Fairness und keine Politik. Immer diese politischen Verschwörungstheoretiker, die den USA vorwerfen dem ach so armen WLADIMIR einen auswischen zu wollen.
    Kommentar schreiben ()
  • Es ist interessant zu sehen wer sich als Moralapostel aufschwingt.
    Kommentar schreiben ()
  • Bei den Anschuldigen gegen die USA haben Putin und seine Freunde geflissentlich übersehen, dass das Verfahren wegen Geldwäsche und Korruption betr. WM-Vergabe an Katar und Russland nicht von den USA, sondern von der Schweizer Bundesanwaltschaft eigeleitet wurde, nach Aussage der FIFA sogar von dieser. Kann man schon mal in der Hitze des Gefechts übersehen.
    Kommentar schreiben ()
  • Alle beschweren sich über die USA. Die andere frage ist warum noch keine andere Nation etwas in der richtung unternommen hat? Andere Länder wie Brasilien oder Deutschland oder England sind Fussballnationen und MACHEN NIX
    Kommentar schreiben ()
  • Warum Blatter an seinem Stuhl kleben bleibt? Ganz einfach: Wenn er abgestezt wird, kommen noch gaaanz viele Dinge ans Tageslicht! Und dann; gute Nacht. FIFA, Entscheider für Brasilien, Russland und Katar werden bloßgestellt! Die Säuberungsaktion ist längst überfällig, der Fußball (also der Sport) muß wieder im Vordergrund stehen!
    Kommentar schreiben ()
  • Ich glaube nicht, dass der DFB in irgendeiner Weise Dreck am Stecken hat, deshalb lasst die Angriffe auf Wolfgang Niersbach. Ich habe auch nichts gegen Funktionäre im Rentenalter. Aber ich habe sehr viel gegen diese korrupte Bande bei der FIFA. Herr Blatter hat nicht den Hauch von Charakter. Die Europäer sollten die beiden WM' in Russland und Katar in der Tat boykottieren.
    Kommentar schreiben ()
  • Blatter musste einige Widersacher loswerden.Würde mich nicht wundern bei der Machtbessenheit.
    Kommentar schreiben ()
  • Kann mir mal jemand erklären auf welcher Rechtsgrundlage den Funktionären bis zu 20 Jahren Haft drohen? Es sind keine Amerikaner. Die "Verbrechen" wurden nicht in den Staaten begangen. Und sie werden ausgeliefert und evtl. verurteilt? Wie geht das?
    Kommentar schreiben ()
  • WM 2018 und 2022 da spielt viel Geld mit.
    Kommentar schreiben ()
  • Das hier Platini gegen Blatter wettert ist schon sehr Seltsam, denn beide haben doch irgendwie was falsch gemacht. Am besten ist es, alle Führungsmitglieder austauschen,
    Kommentar schreiben ()
  • Es wirkt alles irgendwie geplant.Entweder von den Amis,die natürlich einen endgültigen Keil treiben wollen zwischen Europa und Russland.Natürlich müssen dann unsere Politiker die WM in Russland absagen. Wie gewünscht von den Amis.
    Kommentar schreiben ()
  • Blatter ist an der Grenze des Annehmbaren, er muss weg, damit Fußball wieder sauberer wird. Es hat keinen Sinn, ihm Vasallentreue zu halten!!!
    Kommentar schreiben ()
  • Füßball ist kein Sport mehr sondern knallhartes Geldgeschäft.
    Kommentar schreiben ()
  • Natürlich sind die Nichtrentner viel zu jung für so einen Posten ,das Gehirn wächst erst im hohen Alter Platter muss bleiben TSSS!!!
    Kommentar schreiben ()
  • Bei der FIFA muß man Nehmerqualität haben.
    Kommentar schreiben ()
  • Herr Blatter muss abtreten. Diese Aussage von ihm, dass er von den Dingen nichts wusste muss ihm das Genick brechen. Ein Präsident, der nicht weiß, was in seinem Laden läuft ist nicht tragbar und das sollten auch die Mitgliedsverbände erkennen, die pro Blatter sind. Alles andere als ein Rücktritt oder eine Abwahl Blatters ist nicht mehr glaubwürdig!
    Kommentar schreiben ()
  • Blatter ist wie Ecclestone der eine macht denn Fußball Kaputt der andere die Fromel 1.Beide sollen gehen .
    Kommentar schreiben ()
  • Es braucht sich keiner zu mokieren. Jeder weiss seit Jahren das die Funktionäre der FIFA bestechlich sind, trotzdem werden deren Veranstaltungen immer wieder live oder am Fernseher unterstützt. Also bitte keine gekünselte Aufgregung
    Kommentar schreiben ()
  • Die Welt wäre so schön, wenn wir nicht wüssten, dass es so einen Verein wie die FIFA gäbe und wir die Amis nicht hätten.
    Kommentar schreiben ()
Gesponsert von ScribbleLive Content Marketing Software Platform


shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Telekom Fotoservice
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017